Bezirks- und Landtagswahl

Harald Dösel

Landtagskandidat für den Stimmkreis Ansbach Süd/Weißenburg-Gunzenhausen

Harald Dösel ist 1998 in die SPD eingetreten und amtiert seit 2012 als SPD-Kreisvorsitzender. In dieser Eigenschaft ist er auch über die Region hinaus für die Sozialdemokratie aktiv, zum Beispiel als Beisitzer im SPD-Bezirksvorstand. Bei den Kommunalwahlen 2014 wurde er zudem für die SPD in den Stadtrat von Weißenburg und auch in den Kreistag gewählt.

Der 45-jährige Lehrer für die Fächer Deutsch und Geschichte arbeitet an der Beruflichen Oberschule in Triesdorf und ist seit langem in unserer Region auch außerhalb der SPD ehrenamtlich aktiv. So engagiert er sich im Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die Belange von Arbeitnehmer*innen und für mehr Bildungsgerechtigkeit. Im hiesigen Landkreisbündnis gegen Rechts, dem er als Gründungsmitglied angehört, hat er immer wieder daran mitgearbeitet, dass Neonazi-Strukturen und rassistischem Gedankengut in unserer Region entschiedener Widerstand entgegengesetzt wurde.

Gestärkt durch seine kommunalpolitischen Erfahrungen will er an einem zukunftsfähigen, modernen, sozialen und gerechten Bayern mitarbeiten:

„Ich will in den Bayerischen Landtag, weil ich die konkreten Lebensbedingungen von Menschen in unserer Region verbessern möchte. Deswegen werde ich mich dafür einsetzen, dass der Freistaat Bayern die Kommunen finanziell besser ausstattet, damit sie ihre vielen, für die Bürger*innen so wichtigen Aufgaben wahrnehmen können. Aber auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist mir ein großes Anliegen.

Besonders will ich dafür kämpfen, dass in Bayern deutlich mehr getan wird, um Familien zu unterstützen, zum Beispiel durch einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagesschulplatz und die Kostenfreiheit von Krippen und Kindergärten. Denn nur so kann eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer gleichermaßen erreicht werden.

Und natürlich benötigt Bayern dringend einen konsequenten Breitbandausbau mit modernen Glasfaserkabeln bis an jede Haustür, auch und vor allem in den ländlichen Regionen. Denn das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um unsere Region zukunftsfähig zu machen.

Bei den Landtagswahlen 2018, hundert Jahre nach der Ausrufung des Freistaats Bayern durch den unabhängigen Sozialdemokraten Kurt Eisner, geht es mehr denn je um die Sicherung des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft. Dieser ist auch im reichen Bayern durch eine ungerechte Wirtschaftsordnung und die immer weiter auseinanderdriftende Schere zwischen Arm und Reich bedroht, aber auch durch die Gefahr eines neuen Nationalismus‘ in ganz Europa. Gerade in solchen Zeiten braucht es eine starke Sozialdemokratie, die mit einer klaren Haltung und guten Konzepten an einem sozial gerechten und offenen Bayern arbeitet, das niemanden zurücklässt oder ausschließt. Daran will ich mit ganzer Kraft mitwirken.“

 

Christa Naaß

Kandidatin für den Mittelfränkischen Bezirkstag

Bezirksrätin im mittelfränkischen Bezirkstag
Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten
2. Vizepräsidentin des Bayerischen Bezirketages

Nach 19jähriger Abgeordnetentätigkeit im Bayerischen Landtag bringe ich mich seit dem Jahr 2013 aktiv in die Arbeit des mittelfränkischen Bezirkstages ein. Meine Erfahrungen und Kontakte aus der Landtagsarbeit und der Mitgliedschaft im Haundorfer Gemeinderat, dem Kreistag von Weißenburg-Gunzenhausen sowie im Präsidium der BayernSPD sind hierbei von großem Vorteil. Denn auf Grund der vielfältigen Aufgabenstellungen der Bezirke ist eine gute Vernetzung mit allen politischen Ebenen erforderlich.

Für mich ist eine gute Sozialpolitik die Klammer in unserer Gesellschaft. Der Bezirk Mittelfranken kann hier wichtige Impulse geben. 89 Prozent des Verwaltungshaushaltes sind Sozialausgaben, alleine derzeit 459 Millionen für Eingliederungshilfe, also Leistungen für Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen.

Ich sehe den Bezirk federführend verantwortlich für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Auf Grund von SPD-Initiativen wurden die Stelle eines Inklusionsbeauftragten geschaffen, ein mittelfränkischer Inklusionspreis ausgelobt, Fachtage für Inklusion durchgeführt und Modellprojekte zur Ambulantisierung auf den Weg gebracht. Wir haben den Dialog zur Schaffung eines mittelfränkischen Behindertenrates angestoßen nach dem Motto „Nicht über uns ohne uns“ sowie ein Modellprojekt zur Schulbegleitung.

Bildung aus einer Hand bedeutet für mich, dass die Bayerische Staatsregierung endlich die Zuständigkeit für die Schulbegleitung und die dafür entstehenden Kosten übernehmen muss.

Ca. 7200 Menschen in Mittelfranken erhalten derzeit finanzielle Unterstützung bei Aufenthalt in einem Pflegeheim. Auch für die ambulanten Hilfen zur Pflege ist künftig der Bezirk zuständig. Dringend erforderlich sind bessere Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegeheimen!

Psychische Gesundheit. Psychischen Erkrankungen von Menschen nehmen zu. Die SPD unterstützt die Bezirkskliniken bei der Schaffung von weiteren dezentralen Angeboten wie z.B. eine Psychosoziale Institutsambulanz in Feuchtwangen, eine Tagesklinik in Roth oder deine psychosoziale Klinik in Treuchtlingen.

Als Leiterin des von der SPD beantragten Runden Tisches „Substitution“ konnte ich zusammen mit allen Mitwirkenden eine Reihe von Verbesserungen im Bereich der Substitutionsangebote und der finanziellen Unterstützung von psychosozialer Beratung erreichen.

Als Beauftragte des Bezirks für die Regionalpartnerschaft mit der Woiwodschaft Pommern ist es mir wichtig, die Regionalpartnerschaften – auch zu unserem Nachbarland Tschechien – auszubauen. Kontakte zu knüpfen, den kulturellen Austausch zu pflegen, sich dadurch besser zu verstehen, ist gerade in einer Zeit des zunehmenden Nationalismus wichtiger denn je.

Aber auch Kulturarbeit innerhalb Mittelfrankens ist wichtig durch Unterstützung und Schaffung unterschiedlichster Angebote - bunt, für alle zugänglich. Ein positives Beispiel ist das durchgeführte Festival „Popkultur trifft Handicap“.

 

Norbert Ringler

Landtagskandidat für den Stimmkreis Ansbach Nord

Nach dem sehr frühen Tod meiner Eltern hatte ich nicht die Wahl, sondern musste bald in die Ausbildung gehen. Nach mittlerem Bildungsabschluss erlernte ich erst einmal den Beruf des Kaufmanns im Einzelhandel. Der Weg in die „Selbständigkeit“ als Immobilienkaufmann führte mich dann in den RDM (Ring Deutscher Makler), hier wurde ich umfangreich ausgebildet. Berufliche Erfahrungen als Hausverwalter von zwei Seniorenwohnstiften in Heilsbronn und Nürnberg, daher täglich in Kontakt mit der ambulanten Pflege, mit Angehörigen und den reiferen Menschen. Seit 1990 arbeite ich selbständig in der Immobilienwirtschaft als Makler und Verwalter.

Ehrenamtliche Tätigkeiten aktuell: als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Ansbach, Regionalbeirat für Westmittelfranken des Berufsverbandes IVD.

Politische Erfahrungen und Ämter: meine Leidenschaft ist die SPD, deren Geschichte und die Friedenspolitik. An diese große Vergangenheit möchte ich die SPD wieder anschließen. Ich arbeite praktisch im Ortsverein, Kreis-, Unterbezirk,- und Bezirksvorstand aktiv mit.

Außerdem bin ich UB-Vorsitzender der AGS (Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD) - hier auch stv. Bezirksvorsitzender.

Mitglied der SPD war und bin ich von 1986 – 1993 und seit 2012.

Am Herzen liegen mir folgende Themen:

  • Ursachen des „Nord-Süd-Gefälles“
  • Menschlichkeit und Herzensbildung
  • Wohnungsbau
  • gleichwertige Chancen für Kinder ohne Lobby

Als Selbständiger bekenne ich mich zu den Werten des „Ehrbaren Kaufmanns“.

Im Bayerischen Landtag will ich mich einsetzen für:

  • Sozialer Wohnungsbau - hier muss die Staatsregierung dringend handeln. Der Wohnungsbau braucht drei Säulen: Privat - Genossenschaft - Sozialer Wohnungsbau
  • Pflege – Die Wertigkeit der Pflegeberufe muss gestärkt werden. Die echten Probleme müssen angesprochen werden. Dazu gehört auch das Nachwuchsproblem im Zeitalter der  Freizeitgesellschaft. Die ambulante Pflege ist weiter zu stärken
  • Bildung – jeder junge Mensch ohne beruflichen Abschluss fehlt, wir müssen diese jungen Menschen fördern und mit Herz begleiten. Ich stelle mir Paten für diese Schulen und jungen Menschen vor.
  • Natur, Landwirtschaft und Umwelt – Erhalt und Pflege unseres natürlichen Lebensraumes für uns und alle Menschen auf der Erde. Kampf gegen das Artensterben!

Neue Ansätze und Denkstrukturen für mehr Herzensbildung und Wertekultur!

 

Petra Hinkl

Kandidatin für den Mittelfränkischen Bezirkstag

Die Sozialpädagogin und Diakoniewissenschaftlerin ist 52 Jahre alt und aufgewachsen in Schwaben und Oberbayern.  Seit dem Studium an der Evangelischen Stiftungsfachhochschule in Nürnberg  1983 lebt sie mit ihrem Mann in Mittelfranken.

Seit 30 Jahren sammelt sie berufliche Erfahrungen in der Jugendhilfe (Heimerziehung) bei den Rummelsberger Diensten, in der Jugendberufshilfe/ Jugendsozialarbeit beim SOS – Kinderdorfverein, in der Behindertenhilfe und dem Bereich Kindertagesbetreuung bei der Diakonie Neuendettelsau. Seit 2005 verantwortet sie als Bereichsleitung  das Arbeitsfeld „Dienste für Kinder“ in der Diakonie Neuendettelsau.

Ehrenamtlich engagiert Petra Hinkl sich im Dekanat Windsbach als Prädikantin und  im Kirchenchor der Kirchengemeinde Heilsbronn. Seit über 10 Jahren arbeitet sie im Vorstand des Kulturverein Heilsbronn mit.

Seit ihrer Jugend ist sie politisch aktiv, sammelte erste Erfahrungen in der Friedensinitiative  und Anti – AKW – Bewegung,  war währende ihres Studiums studentische Vertreterin im Hochschulsenat  und aktiv im  ASTA , 10 Jahre lang  Betriebsratsvorsitzende  und Stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende bei SOS – Kinderdorf Deutschland. 2013 trat sie der SPD bei und ist heute Beisitzerin im Ortsvereinsvorstand und stellvertretende Kreisvorsitzende, sowie Stellvertretende Vorsitzende AsF Ansbach Stadt und Land. Ihr ist es wichtig, sich ein zu mischen, mit zu reden, Position zu beziehen.

Am Herzen liegen ihr die Themen Frieden / Rüstungsabbau, Bildung und soziale Gerechtigkeit sowie eine nachhaltige Lebensgestaltung.

„Im Bezirkstag Mittelfranken möchte ich mich einsetzen für:

Ein wesentliches Anliegen ist mir die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen. Dabei ist Inklusion für mich Ausdruck von Solidarität und Gemeinschaft. Es geht darum zu lernen im Alltag mit einander um zu gehen. Vorbild für die ganze Gesellschaft können uns dabei Kinder sein, die in den Integrativen Kindertagesstätten mit großer Selbstverständlichkeit mit unterschiedlichen Talenten und Möglichkeiten umgehen.

Psychische Erkrankungen nehmen  in unserer Gesellschaft rapide zu. Viele Menschen reagieren damit auf den steigenden Druck in der Arbeitswelt. Es braucht einen Ausbau von ambulanter, ortsnaher psychiatrischer Versorgung insbesondere im ländlichen Raum.

Bildungsmöglichkeiten sind wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung und Entfaltung von Kindern und Jugendlichen. Ländliche Räume brauchen Bildungseinrichtungen um attraktiv für junge Menschen zu bleiben und eine noch stärkere Abwanderung  in die großen Städte zu verhindern.

Ich möchte, das Multi-Kulti nicht als Schreckgespenst erlebt wird, sondern als Bereicherung unserer Gesellschaft. Kultur  wird von uns allen entwickelt, indem  wir  zusammenleben und Begegnungsräume schaffen. Sie ist dabei seit jeher im Wandel; es geht nicht um eine „deutsche Leitkultur“, sondern darum eigene Wurzeln zu kennen und sich von dort aus auf den Weg zu machen in andere Lebenswelten. Für mich ist wesentlich, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, die Gestaltung von Zukunft erst möglich macht.

Die Begegnung mit Menschen in Europa, der Ausbau der Partnerschaften von Gemeinden und Regionen hat mit dazu beigetragen den Frieden in den letzten Jahrzehnten zu bauen. Gerade in der aktuellen politischen Situation, in einer Zeit, in der auch in unseren Nachbarstaaten rechtsnationale Kräfte an Unterstützung gewinnen  müssen wir im Gespräch bleiben mit den Menschen in Frankreich, Polen und der Tschechei, - den Partnerregionen des Bezirk Mittelfranken.

Der Schlüssel für gesellschaftliche Entwicklung liegt für mich in der Solidarität:  unsere Gemeinschaft funktioniert nur mit einander, hier liegt die Stärke der Menschheit. Mir ist es wichtig mich als Mensch mit meinem Talent und meiner Kraft ein zu bringen, an dem Platz, der sich mir aktuell bietet.“

 

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